Haustechnikpraktiker2017-12-08T11:06:16+00:00

Haustechnikpaktiker/in

Haustechnikpraktikerinnen und Haustechnikpraktiker verrichten einfache Vorbereitungs- und Montagearbeiten in einem der vier Schwerpunkte: Heizung (Heizungsinstallationen), Lüftung (raumlufttechnische Anlagen), Sanitär (Sanitärinstallationen) oder Spenglerei (Spenglerarbeiten).

In nur 2 Jahren zum Abschluss

Diese Grundbildung eignet sich für handwerklich begabte Jugendliche, welche keine 3-jährige Grundbildung absolvieren möchten. Mit der zweijährigen «Berufspraktischen Bildung» können Jugendlichen eine fundierte Grundbildung erlangen. Die Bildungsverordnungen stellen sicher, dass nach Abschluss dieser Ausbildung bei Eignung ein späterer Übertritt in das zweite Jahr der 3-jährigen Grundbildung möglich ist.

Haustechnikpraktiker/innen verfügen über ein gutes praktischtechnisches Geschick, über ein angemessenes Mass an Flexibilität und Selbständigkeit und handeln team- und kundenorientiert. Der gewählte Schwerpunkt wird im Lehrvertrag festgehalten und danach auch im Notenausweis aufgeführt.

Die handwerklichen Anforderungen sind in etwa dieselben wie in den Berufen Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Sanitärinstallateur/-in oder Spengler/-in. Aber der Schulstoff in der Berufsfachschule ist einfacher.

Haustechnikpraktikerinnen und Haustechnikpraktiker sind in Neu- und Umbauten tätig. Auf der Baustelle arbeiten sie meistens in Teams unter Anleitung eines erfahrenen Berufskollegen. Oft wird auch mit Handwerker/innen aus anderen Bauberufen zusammengearbeitet.

Weitere Infos findest du bei uns oder unter toplehrstellen.ch

Die Ausbildung

Werkstoffe, Werkzeuge und Maschinen. Alles Themen, die dich auf dem Weg zur Berufsfrau oder zum Berufsmann interessieren sollten.

Voraussetzung

  • Abgeschlossene Volksschule

Ausbildung

  • Dauer der Lehre: 2 Jahre
  • Die berufliche Bildung erfolgt in einem ausführenden Betrieb. Je nach gewähltem Schwerpunkt in einer Firma für Heizungs-, Lüftungs- resp. Sanitärinstallationen oder in einem Spenglereibetrieb, ergänzt durch überbetriebliche Kurse.
  • Theoretische Ausbildung: pro Lehrjahr 1 Tag pro Woche an der Berufsfachschule
  • Fächer: Nachhaltigkeit, Arbeitssicherheit, Werkzeuge und Maschinen, Rechnen, Baukunde, Bearbeitungstechniken, Werkstoffe, Arbeitsvorbereitung und dem gewählten Schwerpunkt entsprechende Montage- und Anlagentechnik.

Abschluss

Das bestandene Qualifikationsverfahren gibt Anrecht auf das eidgenössische Berufsattest als «Haustechnikpraktikerin EBA / Haustechnikpraktiker EBA» Schwerpunkt Heizung, Lüftung, Sanitär oder Spenglerei.

Die Schnupperlehre

Eine Schnupperlehre bringt Klarheit darüber, ob dir der Beruf überhaupt Spass machen könnte. Und darüber, ob du mit den Leuten im Betrieb für mindestens zwei Jahre klarkommst.

Deshalb keine Entscheidung ohne Schnupperlehre. In der Schnupperlehre machst du spannende praktische Erfahrungen und lernst die wichtigsten Arbeiten und typische Berufsleute kennen. Und du triffst vielleicht deinen künftigen Lehrmeister oder deine Lehrmeisterin. Erst in der Schnupperlehre kannst du selbst prüfen, ob die Vorstellungen, die du dir von deinem möglichen Beruf und deiner Lehrfirma gemacht hast, wirklich richtig sind. Mit einer Schnupperlehre bereitest du deine Entscheidung für deinen Beruf bestens vor.

Auch Lehrfirmen sind froh, wenn sie dich als möglichen Lernenden zuerst kennen lernen dürfen. Für eine spätere Bewerbung ist es oft von Vorteil, wenn dich eine Firma, ein Lehrmeister oder eine Lehrmeisterin bereits aus einer Schnupperlehre kennen.

Wie du eine Schnupperlehrstelle findest? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Gib die Adresse www.toplehrstellen.ch ein und klicke auf die Lehrstellenbörse.
  • Mach dich schlau, wer in deiner Gemeinde oder Region Haustechnikpraktiker/-innen ausbildet.
  • Hier findest du den Link zu den suissetec Fachbetrieben: toplehrstellen.ch/lehrstelle-finden
  • Sonst kannst du auch einfach im Telefonbuch oder im Twixtel nachschauen.
  • Und dann einfach anrufen und fragen.
  • Hier bekommst du zudem weitere Informationen zum Thema Schnupperlehre von der Berufsberatung: http://lehre.admin.ch.

Die Weiterbildung

Eine Lehre als Haustechnikpraktiker/in ist eine solide Berufsausbildung und bietet viele Möglichkeiten zum Weiterkommen.en.

Weiterbildungsangebote

Kursangebote gibt es in den Bildungszentren von suissetec, an örtlichen Berufsfachschulen und Fachschulen oder in regionalen Bildungszentren.

Zusatzlehre

Nach dem Abschluss deiner zweijährigen Berufspraktischen Bildung, kannst du bei Eignung in das zweite Jahr der 3-jährigen Ausbildung der abgeschlossenen Fachrichtung (Heizungsinstallateur/-in, Lüftungsanlagenbauer/-in, Sanitärinstallateur/-in, Spengler/-in und Dachdecker/-in) einsteigen.

  • Berufsprüfungen (eidg. Fachausweis)
  • Energieberater/-in Gebäude
  • Projektleiter/-in Gebäudetechnik
  • Höhere Fachschulen (HF)
  • Dipl. Techniker/-in HF, Klimatechnik
  • Dipl. Techniker/-in HF, Gebäudeautomation
  • Fachhochschulen (FH)
  • Bachelor FH in Gebäudetechnik, Studienrichtung Heizung-Lüftung-Klima (HLK)